Wann man auf WiFi 7 umsteigen sollte
- Erwin Deppner
- vor 12 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
WiFi 7 (IEEE 802.11be) ist der neueste WLAN-Standard für kabellose Netzwerke und bietet im Vergleich zu WiFi 6 deutlich höhere Geschwindigkeiten bis zu 46 Gbit/s dank breiterer Kanäle, effizientere Datenmodulation (4K QAM) sowie die gleichzeitige Nutzung mehrerer Frequenzbänder mittels Multi-Link Operation (MLO).
Höhere Geschwindigkeit - Verdoppelung der Kanalbandbreite auf 320 MHz und höhere Datendichte
Geringere Latenz - Kürzere Reaktionszeiten durch optimiertes Störungsmanagement und MLO
Mehr Stabilität (MLO) - Gleichzeitiges Senden und Empfangen auf verschiedenen Frequenzbändern (2,4, 5 und 6 GHz) gleicht Störungen aus.
Bessere Effizienz - Ideal für Umgebungen mit vielen Geräten, Streaming und geschäftskritischen Anwendungen.
Wann sich ein Umstieg auf WiFi 7 lohnt
Ein Umstieg auf WiFi 7 lohnt sich vor allem bei einer grossen Anzahl gleichzeitig verbundener Endgerät, großen Datenmengen oder für die Neuanschaffung von Hardware.
Für gut funktionierende WiFi 5 oder WiFi 6 Netze besteht kein akuter Handlungsbedarf.
Grosse Datenlasten: Sie übertragen regelmäßig riesige Dateien im Heimnetzwerk (z. B. zu einem NAS) oder nutzen datenintensive Anwendungen wie VR/AR. [1, 2]
Netzwerküberlastung: Viele gleichzeitig Benutzer im 2,4 und 5-GHz-Band
Hardware-Kompatibilität: Ihre wichtigsten Endgeräte (wie neue Smartphones oder Laptops) unterstützen WiFi 7 bereits und Sie wollen die maximale Leistung.
Neuanschaffung: Wenn Ihre Hardware veraltet oder defekt ist und eine Neuanschaffung erforderlich ist, sollte auf zukunfssicheren WiFi 7 -Standard gesetzt werden.
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